Hygienekonzept

Hygienekonzept des Reisedienstes Seifert - Dresden

Grundlagen
Die deutsche Busbranche bestehend aus
dem BDO - Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer-,
dem RDA -Internationaler Bustouristik Verband- und
der GBK -Gütegemeinschaft Buskomfort
hat ein Konzept
"Gemeinsame Empfehlungen des deutschen Omnibusgewerbes bei Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs/Gelegenheitsverkehrs"
erarbeitet.

Im Rahmen der jeweils aktuellen vom Sächsischen Kabinett beschlossenen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) werden Maßnahmen und Regelungen zum Schutz vor Coronavirus-CoV-2 und COVID-19 getroffen.
Nach § 6 Absatz 5 SächsCoronaSchVO ist auch für unser Unternehmen ein eigenes schriftliches Hygienekonzept mit Einlassmanagement zu erstellen und umzusetzen. Dieses muss insbesondere die Abstandsregelung zu anderen Personen sowie weitere Hygienemaßnahmen beinhalten.
Das Hygienekonzept benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort.
Die zuständige Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung überprüfen.

Basierend auf
den gesetzlichen Auflagen, insbes. der jeweils aktuellen SächsCoronaSchVO,
dem Konzept der deutschen Busbranche sowie
den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI)
hat "Ausflugsfahrten Seifert" umgehend ein eigenes Hygienekonzept entwickelt, welches regelt, unter welchen Rahmenbedingungen wir unseren Reisegästen in Corona-Zeiten sichere Tages- und Wochenfahrten anbieten können.

In den Bussen unseres Reisedienstes gelten generell die allgemeinen Hygieneempfehlungen, die das RKI für alle Lebensbereiche ausgegeben hat. Diese Empfehlungen beinhalten unter anderem auch die empfohlene Abstandsregelung zu anderen Reisegästen.

Im Rahmen unseres Hygienekonzeptes haben wir folgende konkrete Maßnahmen getroffen, um bei unseren Tages- und Wochenfahrten Corona-Infizierungen zu verhindern und damit eine Ausbreitung des Corona Virus erfolgreich zu bekämpfen:

Ausstattung und Vorkehrungen in unseren Bussen
Wir haben unsere Reinigungsleistungen intensiviert. Nach jeder Reisegruppe werden unsere Busse mit antiviralen Mitteln gereinigt. Dies betrifft insbesondere die kritischen Kontaktstellen, wie Haltegriffe, Knöpfe, Armlehnen, Kopfteile und dergl. Zusätzlich werden wir in den Bussen Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf eine Erhöhung der Luftzirkulation in den Bussen. Dies dient der Reduktion der Virenlast und senkt das Ansteckungsrisiko. Wie bereits praktiziert, werden wir auch weiterhin regelmäßig Fahrpausen einlegen, um einen Luftaustausch in den Fahrzeugen vorzunehmen.
Sollte es innerhalb einer Reisegruppe zu einem Corona-Verdachtsfall kommen, wird der Bus -in Absprache mit der Dresdener Gesundheitsbehörde- teilweise oder vollständig desinfiziert.

Voraussetzungen zur Teilnahme an unseren Tages- und Wochenfahrten
Nach § 22 Abs. 2 SächsCoronaSchVO ist die Öffnung des touristischen Bahn- und Busverkehrs mit Hygienekonzept und Kontakterfassung zulässig.
Die Fahrgäste müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen.
Diese Testpflicht gilt nicht gem. § 9 Abs. 7 SächsCoronaSchVO für Personen
1. die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
2. die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.
Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffe erfolgt ist, und
1. entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Anzahl von Impfdosen, die für eine vollständige Schutzwirkung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder
2. bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfdosis besteht.
Als genesen gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung, die auf einem PCR-Test beruht, nachweisen können. Satz 1 gilt nicht für Personen, die mindestens ein Symptom (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) zeigen, welches auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hinweist.
Zur Nachweisführung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in die Test- oder Impfnachweise gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original (§ 9 Abs. 8 SächsCoronaSchVO).

Schutz unseres Personals
Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind mit Schutzmitteln (Masken, Handschuhe) ausgestattet. Sie verfügen über einen eigenen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2.

Schutz der Fahrgäste
Kontakterfassung
Die Kontakterfassung erfolgt mittels der Fahrgastdaten unserer Reisegruppen (Name, Anschrift, Telefon-Nummer oder E-Mail-Adresse sowie Zeitraum und Ort der Fahrt). Diese Daten werden mittels analoger Erhebung registriert (§ 6a SächsCoronaSchVO).

Bei Buchung einer Reise sowie unmittelbar vor Reisebeginn werden wir die Fahrgäste über die Verhaltensregeln und Hygienevorschriften informieren und um deren Einhaltung bitten.
Die Fahrgäste werden gebeten, zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit unseres Personals einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Maske mitzuführen und während der gesamten Fahrtdauer zu tragen und die aktuellen Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Größeres mitgeführtes Gepäck wird ausschließlich von unserem Personal verstaut.
Es erfolgt eine Zuweisung fester Sitzplätze durch unser Personal.
Mit den von uns angefahrenen Gaststätten bzw. Hotels werden wir die erforderlichen Abstands-/Hygienemaßnahmen besprechen.
Unsere Fahrgäste werden bei Reiseende von unserem Personal gebeten, unsere Hotline unverzüglich bei auftretenden Grippesymptomen in Kenntnis zu setzen, damit wir die übrigen Teilnehmer der betroffenen Reisegruppe informieren können. Dies dient einer ggf. erforderlichen Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten.

Mindestabstand
Wo immer möglich, sind Mindestabstände zu anderen Personen von 1,50 Metern einzuhalten und weitere Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung zu beachten.
Beim touristischen Busverkehr kann dieser Mindestabstand verringert werden, wenn eine Testverpflichtung für die Mitreisenden festgelegt wurde oder die Mitreisenden über einen eigenen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen.
Des Weiteren sind folgende Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten:
Beim Ein- und Ausstieg sollte möglichst ein Sicherheitsabstand zu den Mitreisenden eingehalten werden,
die Husten- und Niesetikette ist einzuhalten,
die Hände sind regelmäßig bei jedem Einstieg in den Bus zu desinfizieren,
Berührungen mit den anderen Fahrgästen sowie mit unserem Personal sind zu vermeiden.
Die erforderlichen Desinfektionsmittel werden von uns zu Verfügung gestellt.

Maskenpflicht
Es besteht generell eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Atemschutzmaske im touristischen Busverkehr in geschlossenen Räumen (§ 5 Abs. 3 Nr. 1 SächsCoronaSchVO).

Inzidenz-Regelungen für den touristischen Busverkehr
Seit dem 16.07.2021 werden die Corona-Maßnahmen in Sachsen in Abhängigkeit von der 7-Tage-Inzidenz gesetzt. Es wurden Schwellenwerte von 165, 100, 50, 35 und 10 eingeführt.
Bei einer Inzidenz unter 100 sind touristische Bahn- und Busverkehre zulässig, und zwar mit Kontakterfassung und tagesaktuellem Test. Der Mindestabstand von 1,50 Metern kann verringert werden.
Bei einer Inzidenz unter 35 entfällt die Testpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht verringert werden soll.
Bei einer Inzidenz unter 10 gelten folgende Regelungen:
Die Testpflicht entfällt unabhängig vom Mindestabstand.
Eine Kontakterfassung ist nicht mehr zwingend notwendig.
Maskenpflicht und Abstandsregeln entfallen.
Die Regelungen sind zunächst verbindlich bis 25.08.2021.

Verantwortlicher Ansprechpartner vor Ort
Die verantwortlichen Ansprechpartner vor Ort im Sinne des § 6 Abs. 6 SächsCoronaSchVO sind
der Inhaber des "Ausflugsunternehmens Seifert", Herr Roger Seifert, sowie
seine Mitarbeiterin/Fahrerin Frau Andrea Müller.
Die genannten Ansprechpartner sind für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzepts, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie der Pflicht zum Tragen der vorgeschriebenen Mund-Nasen-Bedeckung oder persönlicher Schutzausrüstungen verantwortlich.

Vorgehensweise bei einem Covid-19-Verdachtsfall
Sollte es während einer Fahrt zu einem Corona-Verdachtsfall kommen, erfolgt eine Isolierung des betroffenen Fahrgastes, um jeglichen Kontakt zu den übrigen Fahrgästen und zu unserem Personal zu vermeiden.
Soweit nicht bereits vor Ort anwesend wird unmittelbar eine Verbindung zum Inhaber unseres Unternehmens -Herrn Seifert- aufgenommen. Eine "Allgemeinverfügung der Bundespolizei zum Corona Virus" verpflichtet uns, Verdachtsfälle unverzüglich der Bundespolizei zu melden, damit diese in Zusammenarbeit mit der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde in Dresden mit unserem Unternehmen das weitere Vorgehen abstimmen kann.

Reiseziele bei den Tages- bzw. Wochenfahrten
Wir führen zurzeit ausschließlich innerdeutsche Fahrten durch. Unsere Ausflugsfahrten werden nur in solche Regionen bzw. Bundesländer durchgeführt, die von den Behörden freigegeben wurden.

Wir hoffen, unseren Reisegästen mit diesem Schutz- und Hygienekonzept eine sichere Teilnahme an unseren Tages- und Wochenausflügen gewährleisten zu können. Damit wollen wir in unserem Rahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen.

Unser Konzept basiert auf dem jeweils aktuellen Gesetzes- und Erkenntnisstand. Wir werden eine Anpassung immer dann vornehmen, wenn neue gesetzliche Auflagen oder Empfehlungen für Busreisen -insbesondere im Rahmen einer Aktualisierung der "Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung"- ausgesprochen werden.

In diesem Sinne:

Auch in Coronazeiten eine allzeit "Gute Fahrt" mit "Ausflugsfahrten Seifert".

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