Hygienekonzept

Hygienekonzept des Reisedienstes Seifert - Dresden

Grundlagen
Die deutsche Busbranche bestehend aus
dem BDO - Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer-,
dem RDA -Internationaler Bustouristik Verband- und
der GBK -Gütegemeinschaft Buskomfort
hat ein Konzept
"Gemeinsame Empfehlungen des deutschen Omnibusgewerbes bei Wiederaufnahme des Busreiseverkehrs/Gelegenheitsverkehrs"
erarbeitet.

Im Rahmen der jeweils aktuellen vom Sächsischen Kabinett beschlossenen Corona-Schutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) werden Maßnahmen und Regelungen zum Schutz vor Coronavirus-CoV-2 und COVID-19 getroffen.
Für die Öffnung, Inanspruchnahme und den Betrieb von Geschäften, Einrichtungen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten werden Hygieneregelungen gefordert, die in überprüfbaren und teilweise zu genehmigenden Hygienekonzepten festzuhalten sind.
Als Betreiber touristischer Busfahrten besteht auch für unser Unternehmen die Verpflichtung, ein eigenes schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Dabei sind die Anforderungen des Infektionsschutzes zu berücksichtigen, insbesondere die Schutzvorschriften gemäß der SächsCoronaSchVO.
Die zuständige Behörde kann das Hygienekonzept und seine Einhaltung überprüfen.

Basierend auf
den gesetzlichen Auflagen, insbes. der jeweils aktuellen SächsCoronaSchVO,
dem Konzept der deutschen Busbranche sowie
den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI)
hat "Ausflugsfahrten Seifert" umgehend ein eigenes Hygienekonzept entwickelt, welches regelt, unter welchen Rahmenbedingungen wir unseren Reisegästen in Corona-Zeiten sichere Tages- und Wochenfahrten anbieten können.

In den Bussen unseres Reisedienstes gelten generell die allgemeinen Hygieneempfehlungen, die das RKI für alle Lebensbereiche ausgegeben hat.

Im Rahmen unseres Hygienekonzeptes haben wir folgende konkrete Maßnahmen getroffen, um bei unseren Tages- und Wochenfahrten Corona-Infizierungen zu verhindern und damit eine Ausbreitung des Corona Virus erfolgreich zu bekämpfen:

Ausstattung und Vorkehrungen in unseren Bussen
Wir haben unsere Reinigungsleistungen intensiviert. Nach jeder Reisegruppe werden unsere Busse mit antiviralen Mitteln gereinigt. Dies betrifft insbesondere die kritischen Kontaktstellen, wie Haltegriffe, Knöpfe, Armlehnen, Kopfteile und dergl. Zusätzlich werden wir in den Bussen Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf eine Erhöhung der Luftzirkulation in den Bussen. Dies dient der Reduktion der Virenlast und senkt das Ansteckungsrisiko. Wie bereits praktiziert, werden wir auch weiterhin regelmäßig Fahrpausen einlegen, um einen Luftaustausch in den Fahrzeugen vorzunehmen.
Sollte es innerhalb einer Reisegruppe zu einem Corona-Verdachtsfall kommen, wird der Bus -in Absprache mit der Dresdener Gesundheitsbehörde- teilweise oder vollständig desinfiziert.

Generelle Inzidenz-Regelungen in Sachsen
Die Corona-Maßnahmen in Sachsen werden in Abhängigkeit von der 7-Tage-Inzidenz gesetzt. Die 7-Tage-Inzidenz ist die durch das RKI im Internet veröffentlichte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.
Es wurden Inzidenz-Schwellenwerte von 10 und 35 eingeführt.
Unterschreitet die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 entfällt die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.
Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf- Genesenen- oder Testnachweis und zur Kontakterfassung bei der Teilnahme an unserem Ausflugsprogramm.

Voraussetzungen zur Teilnahme an unseren Tages- und Wochenfahrten
Die SächsCoronaSchVO verfolgt das Ziel, auch bei kritischen Inzidenzen Schließungen zu vermeiden, indem nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt zu infektionsschutzrechtlich relevanten Einrichtungen und Angeboten erhalten (sog. 3G-Regel). Verbunden damit werden die Öffnung, die Inanspruchnahme und der Betrieb von Geschäften, Einrichtungen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstigen Angeboten grundsätzlich inzidenzunabhängig gestattet. Dies gilt mithin auch für unseren Ausflugsprogramm.
Anwendung findet die 3G-Regel in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz an 5 aufeinanderfolgenden Tagen über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Beschränkt bleibt ihre Anwendung insbesondere auf touristische Bahn- und Busfahrten.
Unsere Fahrgäste müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen, der nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf.
Diese Testpflicht gilt nicht für Personen
1. die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
2. die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.
Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffe erfolgt ist, und
1. entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Anzahl von Impfdosen, die für eine vollständige Schutzwirkung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder
2. bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfdosis besteht.
Als genesen gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung, die auf einem PCR-Test beruht, nachweisen können. Satz 1 gilt nicht für Personen, die mindestens ein Symptom (Atemnot, neu auftretender Husten, starker Schnupfen, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) zeigen, welches auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hinweist.
Zur Nachweisführung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in die Test- oder Impfnachweise gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original.

Schutz unseres Personals
Unsere Fahrerinnen und Fahrer sind mit Schutzmitteln (Masken, Handschuhe) ausgestattet. Sie verfügen über einen eigenen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2.

Schutz der Fahrgäste
Kontakterfassung
Die Kontakterfassung erfolgt mittels der Fahrgastdaten unserer Reisegruppen (Name, Anschrift, Telefon-Nummer oder E-Mail-Adresse sowie Zeitraum und Ort der Fahrt). Diese Daten werden mittels analoger Erhebung registriert.

Bei Buchung einer Reise sowie unmittelbar vor Reisebeginn werden wir die Fahrgäste über die Verhaltensregeln und Hygienevorschriften informieren und um deren Einhaltung bitten.
Die Fahrgäste werden gebeten, zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit unseres Personals die aktuellen Hygienemaßnahmen einzuhalten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz mitzuführen und -soweit erforderlich- während der gesamten Fahrtdauer zu tragen.
Größeres mitgeführtes Gepäck wird ausschließlich von unserem Personal verstaut.
Es erfolgt eine Zuweisung fester Sitzplätze durch unser Personal.
Mit den von uns angefahrenen Gaststätten bzw. Hotels werden wir die erforderlichen Abstands-/Hygienemaßnahmen besprechen.
Unsere Fahrgäste werden bei Reiseende von unserem Personal gebeten, unsere Hotline unverzüglich bei auftretenden Grippesymptomen in Kenntnis zu setzen, damit wir die übrigen Teilnehmer der betroffenen Reisegruppe informieren können. Dies dient einer ggf. erforderlichen Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten.

Mindestabstand
Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern zu anderen Personen wird dringend empfohlen. In den Hygienekonzepten soll diese dringende Empfehlung berücksichtigt werden.
Des Weiteren sind folgende Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten:
Beim Ein- und Ausstieg sollte möglichst ein Sicherheitsabstand zu den Mitreisenden eingehalten werden,
die Husten- und Niesetikette ist einzuhalten,
die Hände sind regelmäßig bei jedem Einstieg in den Bus zu desinfizieren,
Berührungen mit den anderen Fahrgästen sowie mit unserem Personal sind zu vermeiden.
Die erforderlichen Desinfektionsmittel werden von uns zu Verfügung gestellt.

Maskenpflicht
Grundsätzlich besteht eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bei der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 unterschreitet.

Vorgehensweise bei einem Covid-19-Verdachtsfall
Sollte es während einer Fahrt zu einem Corona-Verdachtsfall kommen, erfolgt eine Isolierung des betroffenen Fahrgastes, um jeglichen Kontakt zu den übrigen Fahrgästen und zu unserem Personal zu vermeiden.
Soweit nicht bereits vor Ort anwesend wird unmittelbar eine Verbindung zum Inhaber unseres Unternehmens -Herrn Seifert- aufgenommen. Eine "Allgemeinverfügung der Bundespolizei zum Corona Virus" verpflichtet uns, Verdachtsfälle unverzüglich der Bundespolizei zu melden, damit diese in Zusammenarbeit mit der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde in Dresden mit unserem Unternehmen das weitere Vorgehen abstimmen kann.

Reiseziele bei den Tages- bzw. Wochenfahrten
Wir führen zurzeit ausschließlich innerdeutsche Fahrten durch. Unsere Ausflugsfahrten werden nur in solche Regionen bzw. Bundesländer durchgeführt, die von den Behörden freigegeben wurden.

Wir hoffen, unseren Reisegästen mit diesem Schutz- und Hygienekonzept eine sichere Teilnahme an unseren Tages- und Wochenausflügen gewährleisten zu können. Damit wollen wir in unserem Rahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen.

Unser Konzept basiert auf dem jeweils aktuellen Gesetzes- und Erkenntnisstand. Wir werden eine Anpassung immer dann vornehmen, wenn neue gesetzliche Auflagen oder Empfehlungen für Busreisen -insbesondere im Rahmen einer Aktualisierung der "Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung"- ausgesprochen werden.

In diesem Sinne:

Auch in Coronazeiten eine allzeit "Gute Fahrt" mit "Ausflugsfahrten Seifert".

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